Kategorie: Aktuelles
Kugelschreiber aus dem 3D-Drucker
Der MINT‑Kurs des 10. Jahrgangs hat in den vergangenen Wochen ein kreatives und technisch anspruchsvolles Projekt umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten ihren eigenen Kugelschreiber von der ersten Idee über das digitale Design bis hin zum fertigen Produkt aus dem 3D‑Drucker.


Mit einer speziellen Software entwarfen die Lernenden individuelle Modelle, experimentierten mit Formen und Funktionen und lernten dabei, wie digitale Konstruktion und technische Umsetzung ineinandergreifen. Anschließend wurden die Kugelschreiber in unserem neuen Bambu Lab 3D‑Drucker produziert, der seit Kurzem unseren Makerspace bereichert.

Ein besonderer Dank gilt dem Deutschen Kinderhilfswerk, dass die Anschaffung des neuen 3D‑Druckers ermöglicht hat. Durch diese Unterstützung können unsere Schülerinnen und Schüler künftig noch häufiger eigene Ideen realisieren, Prototypen entwickeln und moderne Technologien praktisch erleben.
Graffiti, Hip-Hop und Respekt im Haus der Jugend: Lost Lyrix
Am 13.06.2026 fand im Haus der Jugend eine bunte und kreative Veranstaltung unter dem Motto „Graffiti und Respekt“ statt. Organisiert wurde das Event von Wendebro, Han Yolo, Marry T. und Big S, die gemeinsam mit vielen engagierten Mitwirkenden (unter anderem WPU-Kurse) ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellten.

Schon beim Betreten des Hauses der Jugend war die besondere Atmosphäre spürbar. Überall herrschte gute Stimmung, interessierte Besucherinnen und Besucher kamen miteinander ins Gespräch, während der Duft von Pizza durch die Räume zog. Besonders beliebt waren die Graffiti-Aktionen (Workshops), das T-Shirt-Bedrucken und die verschiedenen kreativen Mitmachangebote.
Viele Gäste waren aus unterschiedlichen Gründen gekommen. Einige wurden von Freunden oder Geschwistern auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht, andere kamen über die Schule oder durch ihre Teilnahme an Hip-Hop-Kursen. Auch die Initiative „Omas gegen Rechts“ war vertreten. Die Gruppe, die seit zwei Jahren besteht, setzte mit ihrer Teilnahme ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ebenso war die Stelle für Koordination für Integration des Kreises Steinburg mit einem Stand präsent.
Für viele Teilnehmende bedeutet Hip-Hop weit mehr als nur Musik. Begriffe wie Gemeinschaft, Freiheit und Vielfalt wurden immer wieder genannt. Eine Teilnehmerin berichtete von einem inspirierenden Gespräch mit einem Rapper, während andere erzählten, dass sie früher selbst Texte geschrieben haben oder durch Hip-Hop ihre Leidenschaft entdeckt haben. Besonders beeindruckend war, dass Menschen verschiedener Generationen gemeinsam die Kultur feierten.

Auch die Bedeutung von Veranstaltungen wie dieser wurde deutlich. Viele junge Menschen sehen darin eine Möglichkeit, sich kreativ auszudrücken, Probleme und Gedanken in Texten zu verarbeiten und ihre Talente zu entfalten. Hip-Hop bietet Raum für Austausch, Respekt und persönliche Entwicklung. Beim Thema „Graffiti und Respekt“ waren sich die meisten einig: Respekt gilt sowohl gegenüber anderen Menschen und Nationalitäten als auch gegenüber Gebäuden und öffentlichen Orten. Gleichzeitig wurde der Wunsch geäußert, mehr legale Flächen zum Sprayen zur Verfügung zu stellen, damit kreative Kunst ihren Platz finden kann.
Das Bühnenprogramm startete mit einer Choreografie der 9. und 10. Klassen zu basslastigem Rapsound. Anschließend präsentierten fünf Schülerinnen und Schüler ein selbst geschriebenes Lied auf der Bühne. Der lokale Rapper LEMN begeisterte nach dem Schülerauftritt das Publikum mit seiner tollen Performance, die den Hauptacts LIZZN und Stevo 159 in nichts nachstand. Beeindruckend war hierbei auch die verwendete Bühnentechnik: Licht- und Nebeleffekte kamen zum Einsatz und verliehen dem Ganzen einen professionellen Konzertcharakter.
Für die Organisatorinnen und Organisatoren gab es im Vorfeld einige Herausforderungen. Besonders die Werbung für das Event über TikTok, Flyer und andere Kanäle sowie die Vermittlung der Inhalte erforderte viel Einsatz. Umso größer war die Freude über die zahlreichen Besucherinnen und Besucher sowie die gelungenen Auftritte und selbst geschriebenen Songs. Das Event zeigte eindrucksvoll, wie Hip-Hop Menschen zusammenbringen kann. Mit Musik, Kunst, Kreativität und gegenseitigem Respekt wurde das Haus der Jugend für einen Tag zu einem Ort der Begegnung, Vielfalt und Inspiration.
Ermöglicht wurde dieses Event durch viele Förderer wie das Landesförderprogramm „Kultur trifft Schule“ in Schleswig-Holstein sowie weitere Förderer, die wir namentlich nicht nennen dürfen, denen aber unser ganz persönlicher Dank gilt.
Schülerbetrag von Eren Akbaba
Lost Lyrix 2026 – Reime, Tanz und Graffitis im Haus der Jugend Itzehoe
Beim Festival Lost Lyrix im Haus der Jugend Itzehoe trafen Hip-Hop, Graffitis und gesellschaftliches Engagement aufeinander. Kreative Aktionen und Musik prägten das vielfältige Programm der Veranstaltung.

Bereits ab 16 Uhr füllte sich das Gelände mit Leben. Der Geruch von frischer Sprühfarbe lag in der Luft, erste Beats waren zu hören, und die Gäste konnten frische Crêpes genießen. An verschiedenen Mitmachstationen wurden T-Shirts (betreut von Nele Hansen) mit dem Lost-Lyrix-Logo bedruckt, kleine Leinwände mithilfe von Schablonen gestaltet (betreut von Maria Thielmann) und ein Container mit Graffiti besprüht. Die Schüler der 9. und 10. Klassen der WPU-Kurse Hip-Hop wuselten herum – ob an den verschiedenen Stationen, in der Küche, als rasender Reporter oder im Backstage.
Neben den kreativen Angeboten spielte auch gesellschaftliches Engagement eine wichtige Rolle. An den Ständen der „Omas gegen Rechts“ sowie der Koordinationsstelle Integration des Kreises Steinburg konnten sich die Besucher über Strategien gegen den Rechtsruck oder die Unterstützung Geflüchteter informieren und Möglichkeiten des Engagements kennenlernen.
Für die offizielle Eröffnung sorgten die Schüler des Wahlpflichtkurses Hip-Hop der AVS Itzehoe. Nach der Begrüßung durch Jonas Wenderoth, Lehrer an der AVS und Mitgründer des Festivals, präsentierten sie ihre einstudierten Choreografien und wurden dafür mit großem Applaus belohnt.
Musikalisch eröffneten Schüler mit einem selbst geschriebenen Song das Bühnenprogramm. Die anfängliche Aufregung wich schnell sichtbarem Stolz. Anschließend standen die lokalen Künstler Lemn und EMC auf der Bühne. Während Lemn mit einer energiegeladenen Show überzeugte, begeisterte EMC das Publikum mit kreativen Wortspielen und starken Texten.
Als erster Hauptact beeindruckte Lizzn anschließend mit einer abwechslungsreichen Performance und großer Bühnenpräsenz. Als Überraschung brachte sie zudem den Song „Wut“ gemeinsam mit Zerwas auf die Bühne. In ihren Songs setzte sie sich mit Themen wie Gefühlen, Feminismus und Selbstbestimmung auseinander. Besonders der Einsatz einer Loop-Station sowie elektronischer Beats sorgte für Begeisterung und lud das Publikum zum Tanzen ein.
Als zweiter Hauptact waren Stevo 159 und DJ GipGambo aus Dortmund angereist. Zu souligen Beats rappte Stevo 159 über Politik, Graffiti und das Lebensgefühl der Hip-Hop-Kultur. Dabei reflektierte er das Weltgeschehen in lyrisch präzisen Texten. Die Besucher lauschten aufmerksam und nahmen sicherlich die eine oder andere Botschaft mit nach Hause.

Das Festival zeigte eindrucksvoll, wie Schule, kulturelle Bildung, gesellschaftliches Engagement und Kreativität miteinander verbunden werden können. Möglich wurde die Veranstaltung durch zahlreiche Kooperationen und Förderungen, etwa von „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ des Landes Schleswig-Holstein. Angefangen bei der Schulleitung der AVS über das Verständnis des Kollegiums bis hin zur Mitarbeit von Nele Hansen und Maria Thielmann.

Besonders hervorzuheben ist das sehr große Engagement der Schüler der AVS, die sowohl bei der Planung als auch bei der Betreuung der verschiedenen Stationen, der fotografischen Dokumentation und der Gestaltung des Bühnenbildes aktiv, auch in ihrer Freizeit, mitwirkten.
Ganz im Sinne des Hip-Hop-Mottos „Each one, teach one“ nahmen alle Beteiligten neue Eindrücke, Gedanken und Inspirationen mit.
Dieser Text wurde erstellt von:
Jonas Wenderoth
AVS Itzehoe
Nachzulesen bei der SHZ https://www.shz.de/lokales/wir-von-hier/steinburg/artikel/lost-lyrix-2026-hip-hop-festival-setzt-zeichen-in-itzehoe-50834330
Erste Itzehoer Stadtmeisterschaft Robotik
Am Donnerstag, den 11. Juni 2026 fand in der Aula der KKS die erste Itzehoer Stadtmeisterschaft Robotik statt.
Wir waren mit zwei Teams aus den Klassen 08a und 08b dabei.

Abbildung 1: Ayla, Ole, Kanita, Angelika, Frau Sörensen, Lasse und Hussein.
Zum Einsatz kamen unsere neuen CalliBot-Roboter, mit denen die Teams 4 verschiedene Aufgaben lösen mussten. So galt es in möglichst kurzer Zeit aus einem Labyrinth zu entkommen oder kurz vor einem Hindernis sicher zu stoppen.
Das Highlight war der Sumoring: Jeweils zwei Roboter mussten zwei Minuten lang versuchen, sich gegenseitig aus dem Ring zu drängen. Dazu durften die Teams ihre Roboter mit einem Schieber ausstatten. Zwischen den einzelnen Versuchen gab es immer Zeit, die eigenen Programme anzupassen und zu verbessern.

SchoolsRun 2026 – Gemeinsam laufen, gemeinsam helfen!
Am 29. Juni heißt es an der AVS: Laufschuhe schnüren und Gutes tun! Beim Spendenlauf „SchoolsRun“ laufen unsere Schülerinnen und Schüler für einen guten Zweck. Die gesammelten Spenden kommen der Kinderkrebsstiftung, dem Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sowie der Förderung unseres neuen AVS-Hoodies und AVS-T-Shirts zugute. Unterstützt wird die Aktion vom Team Rynkeby, einem europaweiten Charity-Radteam, das sich für schwerkranke Kinder engagiert.
Jede gelaufene Minute zählt – für mehr Zusammenhalt, soziales Engagement und Bewegung. Wir freuen uns auf einen sportlichen und erfolgreichen Lauftag!
Informationen für Schülerinnen und Schüler

Lost LyriX auf dem Prinzeßhof-Sommerfest
Kreativer Vorgeschmack auf dem Prinzeßhof-Sommerfest: LostLyriX-Organisatoren bieten Streetart-Mitmachaktion an.
Farbnebel, Street-Art und ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommt: Das Sommerfest am Prinzeßhof stand für die AVS ganz im Zeichen einer besonderen Zusammenarbeit. Unser Lost LyriX- Stand lief als direkte Kooperation mit dem Prinzeßhof-Museum.

Das Konzept am AVS-Stand zog sowohl junge als auch ältere Menschen an: Mit umweltfreundlichen, wasserbasierten Graffitifarben konnten viele Kunstwerke auf Leinwände gesprüht werden. Das Besondere dabei waren die Schablonen. Diese wurden im Vorfeld präzise mit dem schuleigenen 3D-Drucker hergestellt – ermöglicht durch die Unterstützung der Stiftung des DKHW (Zukunft Mitgemacht) und dem Förderprogramm des Landes Schleswig Holstein Schule trift Kultur. Sie lieferten die passenden Hip-Hop-Motive, aber auch Vorlagen von anderen bekannten Persönlichkeiten.
Der Andrang war schlicht gigantisch. Die Jugendlichen standen geduldig Schlange, um die Spraydosen zu schütteln und ihre eigenen Unikate zu gestalten. Auch der ein oder andere Erwachsene war begeistert, wie schnell eindrucksvolle Werke entstanden. Die Begeisterung war riesig – überall sah man strahlende Gesichter, als die Schablonen angehoben wurden und die farbreichen Designs auf den Leinwänden zum Vorschein kamen. Besonders schön: Wir hatten Kontakt zu vielen netten Kindern und Eltern – auch aus den jüngeren Klassen wie den Drittklässlern –, die mit vollem Eifer und riesigem Talent dabei waren! Ein ganz besonderer Moment war es zu sehen, wie ein tolles Team aus Mutter und Drittklässler-Kind das „Einstein-LyriX“-Motiv zum Leben erweckt hat.

Notiere dir den Termin: Am 13. Juni geht das LostLyriX-Event im Haus der Jugend in die Hauptrunde! Wir haben uns extrem über die vielen neuen Kontakte am Sommerfest gefreut und würden uns riesig freuen, gerade auch die jüngeren Künstlerinnen und Künstler dort wiederzusehen und zu begrüßen. Kommt vorbei und schaut euch an, was der WPU-Kurs auf die Beine gestellt hat!
Bilder We / Text Sp


Lost LyriX -Fachtag und Event in einem

Der HipHop-Kurs von Jonas Wenderoth hat gemeinsam mit dem Deutschkurs von Nele Hansen mit der Unterstützung von Maria Thielmann im Haus der Jugend den Fachtag zum Thema Graffiti und Respekt durchgeführt. In Zusammenarbeit mit Markus Stademann und Markus Kannengießer wurde das Bühnenbild für das HipHop-Event erstellt, welches am 13.6. ebenfalls im Haus der Jugend stattfindet. Das öffentliche Event wird ebenfalls vom WPU HipHop organisiert. Das Event beginnt um 16:00 Uhr und wird moderiert von Jannik Störer, einem lokalen Rapper. Es ist möglich, T-Shirts mit unserem Logo zu bedrucken, aber auch selbst unter Anweisung ein eigenes Graffiti zu gestalten. Gegen 18:00 Uhr werden lokale Größen wie EMC, aber auch Rapper aus Hamburg und sogar aus Dortmund auftreten. Unser Highlight sind jedoch zwei geplante Schülerauftritte. Enden wird das Event gegen 22:00 Uhr. Gefördert wird das Event durch „Schule trifft Kultur – Schleswig-Holstein“. Ein weiterer Kooperationspartner ist neben dem Haus der Jugend die Koordination für Integration des Kreises Steinburg.
Der Eintritt ist frei und …HipHop ist wie Pizza: Überall beliebt.
Wir freuen uns auf euch!

Zwei starke Erfolge im Fach Chemie
Unsere Schule darf sich in diesem Jahr gleich doppelt freuen: Eine Schülerin hat sich erfolgreich für die zweite Runde der Internationalen Chemie Olympiade (IChO) qualifiziert, und ein Schüler erreichte die zweite Runde des Wettbewerbs „Chemie – die stimmt!“. Beide Wettbewerbe gehören zu den anspruchsvollsten naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerben Deutschlands und zeigen eindrucksvoll, wie engagiert und leistungsstark unsere jungen Chemietalente sind.
Unsere Schülerin Sarah-Lena Pieper (Q1) hat die anspruchsvolle erste Runde der IChO mit großem Erfolg gemeistert. Dabei setzte sie sich intensiv mit Themen wie Pilzgiften, Schwermetallanalytik, Biolumineszenz und Polyketid-Biosynthesen auseinander. Inhalte, die weit über den regulären Unterricht hinausgehen. Mit ihrer Ausdauer, ihrem Fachwissen und ihrer Begeisterung für die Naturwissenschaften sicherte sie sich einen Platz in der zweiten Runde.
Auch unser Schüler Dustin Steffens (9b) hat Grund zur Freude: Er qualifizierte sich bei „Chemie – die stimmt!“ für die zweite Runde. Diese fand in diesem Jahr an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) statt. Für die Teilnehmenden bot sich dort nicht nur eine fachliche Herausforderung, sondern auch die besondere Gelegenheit, Universitätsluft zu schnuppern und andere junge Chemiebegeisterte kennenzulernen. Ein besonderes Highlight war der Experimentalvortrag von Prof. Dr. Lüning, der alle Teilnehmenden begeisterte.




Wir sind sehr stolz auf unsere beiden Talente und wünschen ihnen weiterhin viel Freude, Neugier und Erfolg auf ihrem Weg durch die Welt der Chemie.🧪
Vier Tage Wald statt Klassenzimmer – die 7b wird zu Waldexperten
Statt im Klassenraum zu sitzen und normalen Unterricht zu haben, verbrachten wir, die 7b aus Itzehoe mit unserer Klassenlehrerin Frau Röper, vier Tage im Wald. Dort lernten wir Teamwork, Schnelligkeit, Feuer machen, aufmerksam zu sein und uns auf unseren Hörsinn zu verlassen.
Mit großer Vorfreude starteten wir am Montag vergangener Woche in die Waldtage der AOK. Wir hatten nämlich schon im November eine Waldwoche mit den Betreuern Tim und Stefan gemacht und waren deshalb schon richtige „Level 2 Waldexperten“. Als die Option für eine 2. Runde im Wald kam, haben wir in der Klasse bgestimmt und alle waren dafür! Erst wussten wir nicht, ob Tim und Stefan wieder dabei sind, aber als sich das bestätigt hat, waren wir richtig glücklich. Von Montag bis Donnerstag waren wir im Stadtwald Itzehoe unterwegs.
Am Montag mussten wir zuerst noch drinnen bleiben, weil es geregnet hat. Aber als es endlich aufgehört hat, ging es sofort raus in den Wald. Dort haben wir unser eigenes Lager gebaut. Wir haben Äste gesägt, sogar einen bereits toten Baum „gefällt“ und uns Sitzplätze eingerichtet. Danach spielten wir „Capture the Flag“, wo es viel um Teamarbeit und Strategie ging.


In den nächsten Tagen haben wir viele Spiele gespielt, die unsere Sinne geschärft und unsere Ausdauer verbessert haben, zum Beispiel „spanisches Verstecken“ oder „Ninja“, ein Spiel, bei dem wir mit verbundenen Augen nur mit unserem Hörsinn kämpfen mussten. Das war besonders lustig, weil man nichts sehen konnte und sich komplett auf Geräusche verlassen musste. Auch dabei Zuschauen hat richtig Spaß gemacht! Ein großes Thema war das Schnitzen und Feuer machen. Wir haben ein eigenes Feuerbohrset gebaut, das aus mehreren Teilen besteht. Dafür mussten wir viel Geduld haben und genau arbeiten. Mit dem Set haben wir dann tatsächlich Glut erzeugt! Diese haben wir in eine Schale mit Rinde und anderem brennbaren Material gelegt und dadurch zu einem Feuer entzündet. Auf dem Feuer haben wir Äpfel gebraten und die haben am Ende wirklich wie Apfelmus geschmeckt!
Natürlich lief nicht immer alles perfekt: Manche sind im Schlamm ausgerutscht, Schuhe sind stecken geblieben, kleine Schnitte gab es auch. Aber genau das hat das Erlebnis noch echter gemacht. Nebenbei haben wir auch Rituale kennengelernt, wie zum Beispiel das Räuchern mit Salbei gegen Zecken. Insgesamt haben wir viel über den Wald, das Überleben draußen und vor allem über Zusammenhalt und Arbeit im Team gelernt.
Ohne die AOK, Tim, Stefan und Frau Röper wären diese tollen Tage nicht möglich gewesen. Uns als 7b hat die Zeit im Wald richtig viel Spaß gemacht und wir haben dabei auch eine Menge gelernt. Wir würden die Waldtage auf jeden Fall weiterempfehlen – es ist spannend, lehrreich und macht einfach Spaß! Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben!
Verfasst von Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b
Erasmus Austausch mit Slowenien
Unser Gegenbesuch startete am 06.03.2026 am Flughafen Hamburg. Wir waren alle sehr aufgeregt und freuten uns auf eine spannende Woche mit unseren Austauschpartnern des GCC in Celje. Das Wochenende verbrachten wir zunächst in unseren Gastfamilien, die uns herzlich aufnahmen.

Montag starteten wir in der Bibliothek des GCC. Nach der Begrüßung führten unsere Austauschschüler uns durch das große Schulgebäude. Uns beeindruckten vor allem die Offenheit und das Vertrauen gegenüber den Schülern, was sich unter anderem durch stets geöffnete Räume zeigte. Außerdem überraschte uns der nach Geschlechtern getrennte Sportunterricht. Die Schule in Celje ist unserer zwar ähnlich, unterscheidet sich jedoch in einigen Punkten. So kam es uns vor, als wären die Schüler am GCC freier und insgesamt war alles offener.

Nach dem Lunch machten wir eine geführte Tour durch Celje, bei der wir viel gesehen und gelernt haben. Leider konnten wir das Schloss von Celje nicht besichtigen, da kein Bus mehr fuhr. Auch wenn Celje die drittgrößte Stadt Sloweniens ist, wirkte sie auf uns eher klein und ist gut vergleichbar mit Itzehoe – allerdings mit einer schöneren Innenstadt. (Lale und Mieke)
Am Dienstag ging es für uns nach Begunje im Nordwesten Sloweniens. In dem idyllischen Dorf haben wir den Imker Erik Luznar besucht und viel über Bienen und die Herstellung von Honig gelernt. Wir durften auch verschiedene Honigsorten probieren, was sehr interessant war. Dass man danach seinen Honig auch kaufen konnte, war natürlich ein Highlight.

Danach sind wir weiter in die Stadt Radovljica gefahren. Dort haben wir eine spannende Stadtführung durch die Altstadt gemacht. Wir haben viele alte Häuser gesehen und etwas über die lange Geschichte der Stadt erfahren. Anschließend sind wir zum berühmten See nach Bled gefahren, in dem eine kleine Insel mit einer Kirche ist. Der See und die Landschaft waren sehr schön, und wir haben die Aussicht genossen. Am Ende des Tages waren wir müde, aber wir hatten einen wunderbaren Tag in Slowenien. (Mads und Joost)
Als wir am Mittwoch um 9:30 Uhr in Ljubljana ankamen, ging es zuerst in das Parlament. Dort haben wir eine spannende Führung bekommen und konnten viele neue Eindrücke sammeln. Besonders interessant war es, mehr über die politische Struktur und die Geschichte des Landes zu erfahren. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, Fragen zu stellen und uns weiter auszutauschen. Danach gab es eine informative Stadtrundfahrt mit der elektrischen Straßenbahn, bei der vor allem die Geschichte der Region im Vordergrund stand. Während der Fahrt konnten wir viele Sehenswürdigkeiten sehen und bekamen dazu ausführliche Erklärungen. Nach der Tour hatten wir zwei Stunden Freizeit, in denen wir die Stadt auf eigene Faust erkunden konnten. Einige von uns nutzten die Zeit, um Souvenirs zu kaufen oder in einem Café zu entspannen. Am Nachmittag führte uns der Weg dann schließlich wieder zurück nach Celje. (Katharina und Lykka)
Der Donnerstag begann für uns mit einem spannenden Workshop, der vom GCC organisiert wurde. Im Vordergrund stand das zentrale Thema unseres Austauschs – die Demokratie. Zusammen mit den slowenischen Schülern konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Dafür haben wir im schönen Atelier der Schule ein Haiku, also ein japanisches Kurzgedicht geschrieben. Anschließend sollten wir dieses visualisieren – sowohl mit Stift und Papier als auch digital mit Fotos. Nach einem leckeren, gemeinsamen Essen in der Mensa haben wir den Tehnopark Celje besucht. Im größten Wissenschafts- und Erlebnispark Sloweniens gibt es eine tolle Ausstellung mit vielen interaktiven Stationen. Es war für jeden etwas dabei – vom Planetarium über optische Illusionen bis zu VR-Brillen. Ganz besonders spannend war die Eröffnung eines Festivals zum Thema Roboter und KI. Dort konnten wir einige faszinierende Einblicke bekommen und vor allem ganz viele Dinge ausprobieren.

💐Ein besonderer Dank für die Organisation und engagierte Begleitung des Schüleraustauschs nach Slowenien gebührt Frau Hoffmann und Frau Dancker.