Autor: Franziska Nazaruk
Zwei starke Erfolge im Fach Chemie
Unsere Schule darf sich in diesem Jahr gleich doppelt freuen: Eine Schülerin hat sich erfolgreich für die zweite Runde der Internationalen Chemie Olympiade (IChO) qualifiziert, und ein Schüler erreichte die zweite Runde des Wettbewerbs „Chemie – die stimmt!“. Beide Wettbewerbe gehören zu den anspruchsvollsten naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerben Deutschlands und zeigen eindrucksvoll, wie engagiert und leistungsstark unsere jungen Chemietalente sind.
Unsere Schülerin Sarah-Lena Pieper (Q1) hat die anspruchsvolle erste Runde der IChO mit großem Erfolg gemeistert. Dabei setzte sie sich intensiv mit Themen wie Pilzgiften, Schwermetallanalytik, Biolumineszenz und Polyketid-Biosynthesen auseinander. Inhalte, die weit über den regulären Unterricht hinausgehen. Mit ihrer Ausdauer, ihrem Fachwissen und ihrer Begeisterung für die Naturwissenschaften sicherte sie sich einen Platz in der zweiten Runde.
Auch unser Schüler Dustin Steffens (9b) hat Grund zur Freude: Er qualifizierte sich bei „Chemie – die stimmt!“ für die zweite Runde. Diese fand in diesem Jahr an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) statt. Für die Teilnehmenden bot sich dort nicht nur eine fachliche Herausforderung, sondern auch die besondere Gelegenheit, Universitätsluft zu schnuppern und andere junge Chemiebegeisterte kennenzulernen. Ein besonderes Highlight war der Experimentalvortrag von Prof. Dr. Lüning, der alle Teilnehmenden begeisterte.




Wir sind sehr stolz auf unsere beiden Talente und wünschen ihnen weiterhin viel Freude, Neugier und Erfolg auf ihrem Weg durch die Welt der Chemie.🧪
Vier Tage Wald statt Klassenzimmer – die 7b wird zu Waldexperten
Statt im Klassenraum zu sitzen und normalen Unterricht zu haben, verbrachten wir, die 7b aus Itzehoe mit unserer Klassenlehrerin Frau Röper, vier Tage im Wald. Dort lernten wir Teamwork, Schnelligkeit, Feuer machen, aufmerksam zu sein und uns auf unseren Hörsinn zu verlassen.
Mit großer Vorfreude starteten wir am Montag vergangener Woche in die Waldtage der AOK. Wir hatten nämlich schon im November eine Waldwoche mit den Betreuern Tim und Stefan gemacht und waren deshalb schon richtige „Level 2 Waldexperten“. Als die Option für eine 2. Runde im Wald kam, haben wir in der Klasse bgestimmt und alle waren dafür! Erst wussten wir nicht, ob Tim und Stefan wieder dabei sind, aber als sich das bestätigt hat, waren wir richtig glücklich. Von Montag bis Donnerstag waren wir im Stadtwald Itzehoe unterwegs.
Am Montag mussten wir zuerst noch drinnen bleiben, weil es geregnet hat. Aber als es endlich aufgehört hat, ging es sofort raus in den Wald. Dort haben wir unser eigenes Lager gebaut. Wir haben Äste gesägt, sogar einen bereits toten Baum „gefällt“ und uns Sitzplätze eingerichtet. Danach spielten wir „Capture the Flag“, wo es viel um Teamarbeit und Strategie ging.


In den nächsten Tagen haben wir viele Spiele gespielt, die unsere Sinne geschärft und unsere Ausdauer verbessert haben, zum Beispiel „spanisches Verstecken“ oder „Ninja“, ein Spiel, bei dem wir mit verbundenen Augen nur mit unserem Hörsinn kämpfen mussten. Das war besonders lustig, weil man nichts sehen konnte und sich komplett auf Geräusche verlassen musste. Auch dabei Zuschauen hat richtig Spaß gemacht! Ein großes Thema war das Schnitzen und Feuer machen. Wir haben ein eigenes Feuerbohrset gebaut, das aus mehreren Teilen besteht. Dafür mussten wir viel Geduld haben und genau arbeiten. Mit dem Set haben wir dann tatsächlich Glut erzeugt! Diese haben wir in eine Schale mit Rinde und anderem brennbaren Material gelegt und dadurch zu einem Feuer entzündet. Auf dem Feuer haben wir Äpfel gebraten und die haben am Ende wirklich wie Apfelmus geschmeckt!
Natürlich lief nicht immer alles perfekt: Manche sind im Schlamm ausgerutscht, Schuhe sind stecken geblieben, kleine Schnitte gab es auch. Aber genau das hat das Erlebnis noch echter gemacht. Nebenbei haben wir auch Rituale kennengelernt, wie zum Beispiel das Räuchern mit Salbei gegen Zecken. Insgesamt haben wir viel über den Wald, das Überleben draußen und vor allem über Zusammenhalt und Arbeit im Team gelernt.
Ohne die AOK, Tim, Stefan und Frau Röper wären diese tollen Tage nicht möglich gewesen. Uns als 7b hat die Zeit im Wald richtig viel Spaß gemacht und wir haben dabei auch eine Menge gelernt. Wir würden die Waldtage auf jeden Fall weiterempfehlen – es ist spannend, lehrreich und macht einfach Spaß! Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben!
Verfasst von Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b
Erasmus Austausch mit Slowenien
Unser Gegenbesuch startete am 06.03.2026 am Flughafen Hamburg. Wir waren alle sehr aufgeregt und freuten uns auf eine spannende Woche mit unseren Austauschpartnern des GCC in Celje. Das Wochenende verbrachten wir zunächst in unseren Gastfamilien, die uns herzlich aufnahmen.

Montag starteten wir in der Bibliothek des GCC. Nach der Begrüßung führten unsere Austauschschüler uns durch das große Schulgebäude. Uns beeindruckten vor allem die Offenheit und das Vertrauen gegenüber den Schülern, was sich unter anderem durch stets geöffnete Räume zeigte. Außerdem überraschte uns der nach Geschlechtern getrennte Sportunterricht. Die Schule in Celje ist unserer zwar ähnlich, unterscheidet sich jedoch in einigen Punkten. So kam es uns vor, als wären die Schüler am GCC freier und insgesamt war alles offener.

Nach dem Lunch machten wir eine geführte Tour durch Celje, bei der wir viel gesehen und gelernt haben. Leider konnten wir das Schloss von Celje nicht besichtigen, da kein Bus mehr fuhr. Auch wenn Celje die drittgrößte Stadt Sloweniens ist, wirkte sie auf uns eher klein und ist gut vergleichbar mit Itzehoe – allerdings mit einer schöneren Innenstadt. (Lale und Mieke)
Am Dienstag ging es für uns nach Begunje im Nordwesten Sloweniens. In dem idyllischen Dorf haben wir den Imker Erik Luznar besucht und viel über Bienen und die Herstellung von Honig gelernt. Wir durften auch verschiedene Honigsorten probieren, was sehr interessant war. Dass man danach seinen Honig auch kaufen konnte, war natürlich ein Highlight.

Danach sind wir weiter in die Stadt Radovljica gefahren. Dort haben wir eine spannende Stadtführung durch die Altstadt gemacht. Wir haben viele alte Häuser gesehen und etwas über die lange Geschichte der Stadt erfahren. Anschließend sind wir zum berühmten See nach Bled gefahren, in dem eine kleine Insel mit einer Kirche ist. Der See und die Landschaft waren sehr schön, und wir haben die Aussicht genossen. Am Ende des Tages waren wir müde, aber wir hatten einen wunderbaren Tag in Slowenien. (Mads und Joost)
Als wir am Mittwoch um 9:30 Uhr in Ljubljana ankamen, ging es zuerst in das Parlament. Dort haben wir eine spannende Führung bekommen und konnten viele neue Eindrücke sammeln. Besonders interessant war es, mehr über die politische Struktur und die Geschichte des Landes zu erfahren. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, Fragen zu stellen und uns weiter auszutauschen. Danach gab es eine informative Stadtrundfahrt mit der elektrischen Straßenbahn, bei der vor allem die Geschichte der Region im Vordergrund stand. Während der Fahrt konnten wir viele Sehenswürdigkeiten sehen und bekamen dazu ausführliche Erklärungen. Nach der Tour hatten wir zwei Stunden Freizeit, in denen wir die Stadt auf eigene Faust erkunden konnten. Einige von uns nutzten die Zeit, um Souvenirs zu kaufen oder in einem Café zu entspannen. Am Nachmittag führte uns der Weg dann schließlich wieder zurück nach Celje. (Katharina und Lykka)
Der Donnerstag begann für uns mit einem spannenden Workshop, der vom GCC organisiert wurde. Im Vordergrund stand das zentrale Thema unseres Austauschs – die Demokratie. Zusammen mit den slowenischen Schülern konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen. Dafür haben wir im schönen Atelier der Schule ein Haiku, also ein japanisches Kurzgedicht geschrieben. Anschließend sollten wir dieses visualisieren – sowohl mit Stift und Papier als auch digital mit Fotos. Nach einem leckeren, gemeinsamen Essen in der Mensa haben wir den Tehnopark Celje besucht. Im größten Wissenschafts- und Erlebnispark Sloweniens gibt es eine tolle Ausstellung mit vielen interaktiven Stationen. Es war für jeden etwas dabei – vom Planetarium über optische Illusionen bis zu VR-Brillen. Ganz besonders spannend war die Eröffnung eines Festivals zum Thema Roboter und KI. Dort konnten wir einige faszinierende Einblicke bekommen und vor allem ganz viele Dinge ausprobieren.

💐Ein besonderer Dank für die Organisation und engagierte Begleitung des Schüleraustauschs nach Slowenien gebührt Frau Hoffmann und Frau Dancker.
Kreativität trifft Naturwissenschaften
Mit Engagement und einer Teamgeist haben die Schülerinnen und Schüler in dem Forder- und Förderband „naturwissenschaftliches Arbeiten“ in den vergangenen Wochen ein eigenes Matheboard geplant und vollständig selbst gebaut. Das Projekt zeigt, wie praxisnahes Lernen aussehen kann, wenn Ideen, handwerkliches Geschick sowie mathematisches und naturwissenschaftliches Denken zusammenkommen.
Das Projekt verband theoretisches Wissen aus dem Unterricht mit praktischer Umsetzung. Beim Messen, Rechnen, Löten, Stromkreise bauen und Gestalten wurde deutlich, wie wichtig Genauigkeit, Kommunikation und Problemlösekompetenz sind. Gleichzeitig entstand ein Produkt, das künftig im Matheunterricht den Lernenden zugutekommt.
Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann…


Wird richtig gerechnet, geht das Lämpchen an💡
Verfasst von F. Nazaruk
Große Erfolge bei der Mathe-Olympiade!
Am vergangenen Wochenende traten Lasse Nagel (5e) und Hanno Rehder (6c) in Flensburg gegen zahlreiche andere talentierte Schülerinnen und Schüler ihrer Altersstufe bei der Matheolympiade an. An der Landesrunde teilnehmen zu dürfen, ist bereits ein riesiger Erfolg! Dafür mussten die beiden schon vorher in der Schulrunde und in der Kreisrunde der Mathematikolympiade gut abschneiden. Auch Katharina Mohr (10c) hatte sich für die Landesrunde nominiert, konnte aus gesundheitlichen Gründen aber leider nicht teilnehmen. In Flensburg stellten sich Lasse und Hanno drei Stunden lang anspruchsvollen Rechen- und Knobelaufgaben mit beeindruckender Ausdauer, Konzentration und mathematischem Können. Am Ende wurde insbesondere Lasses Einsatz belohnt: Mit einer hervorragenden Leistung sicherte er sich einen ersten Platz in der Landesrunde Schleswig-Holsteins! Er darf nun im Mai an einem Trainingscamp in Sankelmark teilnehmen.
Wir gratulieren herzlich zu diesen großartigen Erfolgen!
Verfasst von S. Kriech & U. Timmermann


ZDF Partnerschule
Im Schuljahr 2025/26 wurde unsere Schule als ZDF-Partnerschule ausgezeichnet. Damit gehören wir zu einem Netzwerk von 50 ausgewählten Schulen in Deutschland, die besonders intensiv mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusammenarbeiten. Ziel dieser Kooperation ist es, Schülerinnen und Schülern frühzeitig Orientierung in einer digitalen Welt zu geben: Sie lernen, Informationen zu prüfen, Quellen einzuordnen und zwischen Meinung, Inszenierung und Fakten zu unterscheiden. Gemeinsam mit dem ZDF stärken wir gezielt die Demokratiebildung und Medienkompetenz. Kinder und Jugendliche erfahren nicht nur theoretisch, wie Nachrichten entstehen, sondern arbeiten praktisch damit: In kleineren Projekten, etwa einer Live-Videokonferenz mit Forschenden in der Antarktis, erleben sie Wissenschaft und Journalismus unmittelbar. Im zweiten Halbjahr besucht uns zudem ein ZDF-Team für einen Workshop, in dem unsere Schülerinnen und Schüler selbst journalistisch arbeiten dürfen.