Theaterarchiv

“Der Herr der Diebe” von Cornelia Funke – für die Bühne bearbeitet von Wolfgang Adenberg – spielt in Venedig. Scipio ist der geheimnisvolle Anführer einer Kinderbande, deren Mitglieder er durch den Verkauf von Beutestücken zu ernähren versucht. Zu dieser Kinderbande kommen auch die Brüder Prosper und Bo, die vor Tante und Onkel ausgerissen sind, bei denen sie nach dem Tod ihrer Eltern unterkommen sollen. Der Detektiv Viktor, der von der Tante beauftragt wurde, die Kinder zu finden, versteht, warum die Brüder nicht bei dieser leben wollen. Gemeinsam geraten Scipio, Prosper, Bo, Viktor und einige andere liebenswerte Charaktere in ein amüsantes Abenteuer um ein magisches Karusell, von dem die Zukunft aller Akteure abhängt.
Regie: Katja Sörensen / Bühnenbild und Lichtstimmungen: Ute Timmermann
Aufführungsort: Aula 1 der AVS Itzehoe

Eine schräge amerikanische Familie agiert in dem Stück “37 Ansichtskarten” des amerikanischen Autors Michael McKeever in einem schrägen Haus, das in einer Luxusgegend steht.
Der Sohn Avery (meisterhaft gespielt von Eike Kuhrke) ist nach acht Jahren Studium gerade mit seiner Verlobten Gillian (überzeugend dargestellt von Svenja Sabban) aus Europa zurückgekehrt. Nachdem er festgestellt hat, dass seine totgeglaubte Großmutter (großartig verkörpert von Regina Kankel) doch noch am Leben ist, seine Tante (grandios gespielt von Daniela Rentzow) nebenbei Telefonsex anbietet, seine vornehme Mutter (hervorragend dargestellt von Ute Timmermann) alles Unliebsame einfach vergisst und sein Vater (liebenswürdig verkörpert durch Eugen Richter) das Haus mit dem Golfplatz verwechselt, versucht er herauszufinden, was mit den Hunden passiert ist, warum das Haus in Schieflage geraten ist und was es mit den 37 Ansichtskarten auf sich hat, die er angeblich seiner Mutter aus Europa geschickt hat.
Regie: Katja Sörensen / Bühnenbild und Lichtstimmungen: Ute Timmermann.
Aufführungsort: Stadttheater Itzehoe
Das Musical “Die rote Zora” nach Kurt Held – für die Bühne bearbeitet und mit Musik von Sophie Stürmer und Oliver Zahn – erzählt von einer Waisenkinderbande, die den reichen Bürgern ihrer Heimatstadt Streiche spielt und die Armen unterstützt. Zora (gespielt von Nora Setzke) ist die Anführerin dieser Bande, zu der auch Pavle (Leyla Topcu), Duro (Etje Büdinger), Nicola (Charlotte Rathjen) und Branko (Samira Metzger) gehören. Unterstützung erhält die Bande vom Fischer Gorian (Julia Böckmann) und seinem Mitfischern (Hedda Aust, Marlene Formeseyn), während die Ratsherren der Stadt (Hannah Schreiter, Liv Kooistra, Viktoria Aust, Diana Bussolini) und der Bürgermeister (Alina Göttsche) die Bande vertreiben oder einsperren möchte. Die Kinder dieser Ratsherren – allesamt Gymnasiasten – (Lina Magatzki, Marlene Formeseyn, Carlotta Engel, Nazita Najafi, Damien Volland) liefern sich Straßenkämpfe mit Zoras Bande. Natürlich verliebt Branko sich ausgerechnet in Zlata (Anna Zietz), die Tochter der Bürgermeisters. Für einen Wechsel von Komik und Tragik sorgen zwei Polizisten (Niklas Kremer und Pia Dock), der Pfarrer (Damien Volland), der die Beerdigung von Brankos Mutter (Mia Kooistra) leitet, sowie der dicke große Fisch (Damien Volland). Gesangliche Unterstützung gab es durch den Chor der 5b.
Regie: Katja Sörensen / Chorleitung: Conny Ecke / Bühnenbild und Technik: Ute Timmermann
Aufführungsort: Aula 1 der AVS Itzehoe

In “Schatz der Manganer” von Niklas Kremer schildert Brick (Silas Spannuth), wie er als Achtjähriger (gespielt von Sonka Göring) mit seinen Freunden und Geschwistern (Kathleen Brüdersdorf, Melina Westphal) zwischen die Fronten zweier Banden geraten ist, die beide dem “Schatz der Manganer” hinterherjagten (Agnessa Kasniqi und andere). Hilfe erhofften sie sich damals von zwei Detektiven, die jedoch mit Alkoholproblemen zu kämpfen hatten (Enno Offt, Damien Volland).
Regie: Niklas Kremer, Alina Göttsche, Felix Werner, Janette Bornträger / Bühnenaufbau: Ute Timmermann

Die kurze, wortlose Eigenproduktion “Am Hafenbecken” wurde extra für den Schultheatertag 2018 in Rendsburg gestaltet. Im stummen Spiel mit musikalischer Untermalung werden Freundlichkeit, Diebstahl, romantische Liebe, emotionsloses Zusehen, wie jemand im Hafenbecken ertrinkt, und normales Alltagsleben in gedrängter Form und kurzer Zeit präsentiert. Auffällig ist auch die liebevolle Auswahl und Anfertigung der Requisiten.
Beteiligte: Samira Mezger, Niklas Kremer, Emil Gerlach, …
Leitung: Ute Timmermann
Aufführungsort: Stadttheater Rendsburg

Der WPU-Kurs „Darstellendes Spiel“ (DSP) der neunten Klassen zeigt mit Unterstützung der OGTS-Theatergruppe „Woyzeck“ von Georg Büchner: Der Soldat Franz Woyzeck (hervorragend dargestellt von Niklas Kremer) ist ein einfacher Soldat, der mit seinem Sold nicht nur sich selbst sondern auch seine Geliebte Maire (gut verkörpert von Marlene Fromeseyn) und das gemeinsame Kind versorgen will. Um seinen schmalen Sold aufzubessern, nimmt er mehrere Nebenjobs an: Er rasiert seinen arroganten Hauptmann (sensibel dargestellt von Tim Schiefelbein), der ihn während dessen verspottet, und nimmt an Experimenten eines Doktors teil (überzeugend gespielt von Nele Worf), der ihn monatelang nur Erbsen essen lässt und wie ein Versuchstier behandelt. Die einseitige Ernährung macht Franz Woyzeck krank und löst Halluzinationen bei ihm aus. Er sucht Rat bei seinem Kameraden Andres (dargestellt von Jonas Krause), der aber mit der Situation auch nicht umzugehen weiß. Schließlich hört Franz Woyzeck Stimmen, die ihm gebieten, Marie umzubringen. Er tut es.
Um eine aktuelle Ebene in das Stück hineinzubringen, hat die Gruppe das Stück durch Geisterszenen ergänzt. Samira Metzger überzeugt als Geist von Marie. Nicht weniger überzeugend ist Leyla Koscis als Geist des Kameraden Andres. Der Geist des überheblichen Hauptmanns wird von Abdulrahman Azizeh wunderbar verkörpert, während Lara Götz den Geist des Doktors mit erfrischender Leichtigkeit darstellt. Last but not least ist Emil Gerlach als Geist eines sympathischen aber auch egoistischen Wirtes lobend zu erwähnen.
Eine andere Besonderheit dieser Woyzeck-Inszenierung sind schwarze Gestalten, die immer wieder die Bühne bevölkern und die Stimmen in Woyzecks Kopf darstellen. Es entstehen malerische Bilder und interessante Tanzchoreograhien (Mardjan Assad, Ilva Heidorn, Emma Lange, Sophia Rückerl, Mia Sievers, Emily Thom und Vivien Gabriel). Immer wieder drängen die schwarzen Stimmen Woyzeck zum Mord an Marie – und feiern dessen Durchführung schließlich mit einem erlösenden Jubeltanz.
Regie, Lichttechnik und Bühnenbild: Ute Timmermann
Aufführungsort: Aula 1 der AVS Itzehoe



„Ich bin ein Kind und muss euch sagen, ich will eine Zukunft haben, … “ singt die OGTS-Theatergruppe der AVS Itzehoe in ihrer neuesten Produktion. Es ist das lustige und fesselnde Kriminalstück „Keine Freunde! Keine Feinde?“ nach Barbara Peters.
Die Kinder, die das von Niklas Kremer komponierte Lied auf der Bühne singen, gehören zu einer Bande ausgelassener Straßenkinder (gespielt von Ciara Göttsche, Efe Kandiran, Finja Steinhardt, Helene Hinck, Joe Jäger, Lenja Kramer, Malin Timmermann, Kim Ferch und Rebekka Hegeler), die in allen Lebenslagen zusammenhält: „Ja, kämpfen müssen wir nie einsam, denn wir alle leben gemeinsam – auf dieser einen Welt.“
Die Solidarität, die die Kinder in dem Lied besingen, gilt allerdings anfangs nur ihren eigenen Leuten. Lizzie Halloway (gespielt von Maya Steger) wird von den Kindern ausgeschlossen. Der Grund: Lizzies Vater John Halloway (gespielt von Lina Magatzki) ist ein geschäftstüchtige Fisch-Fabrikat und aus Sicht der Kinder Schuld an den Sorgen ihrer Eltern. Auch Lizzies Mutter Nora Halloway (gespielt von Lina Spanuth) ist in der Umgebung nicht beliebt, denn Nora und John Halloway haben ihr Leben ganz dem äußeren Schein und dem Erfolg gewidmet.
Als Lizzie jedoch entführt wird, weil sich die Ganoven (gespielt von Silas Spanuth und Noah Jenzevski) von den reichen Eltern ein hohes Lösegeld erhoffen, kommt alles anders … „Kein Schritt ist zu klein, um die Welt zum besseren Ort zu machen“, heißt es in dem Lied der Kinder.
Und im Refrain des Liedes heißt es schließlich: „Wir sind die Zukunft, wir retten die Welt, alles das, was Du brauchst, das ist Liebe“ – eine Lehre, die am Ende des Stückes auch Lizzies Eltern aus dem Bühnengeschehen ziehen.
Belebt wird das Stück zudem von zwei sehr unterschiedlichen Polizisten (Damien Volland und Agnesa Krasniqi), von dem Butler der Halloways (gespielt von Sonka Göring), sowie von einen Privatdetektiv (gespielt von Johannes Weber Jasse) und seiner gutmütigen Tante Elsa (gespielt von Ava Hahn).
Regie: Alina Göttsche, Felix Werner, Ute Timmermann.
Aufführungsorte: Aula 1 der AVS Itzehoe, Theater am Neunerplatz in Würzburg


„Ohne Feind ist das nur eine halbe Welt.“
WÜRZBURG In den ersten Reihen im Theater am Neunerplatz waren am Sonntagabend noch einige Plätze frei. Schade – denn ein Besuch des kleinen Theaters hätte sich an diesem Abend wieder mal richtig gelohnt. Auf der Bühne standen Schüler und Schülerinnen der Auguste Viktoria Schule in Itzehoe (Schleswig-Holstein) mit „Das Schiff Esperanza“, das vielen als Hörspiel aus der Feder von Fred von Hoerschelmann bekannt sein dürfte.
Verfasst wurde „Das Schiff Esperanza“ vor 70 Jahren auf dem Hintergrund der Aussiedlerwelle nach Amerika. Mit einem Blick auf Schlepperbanden ist das Stück aber auch heute noch brandaktuell. Es erzählt von den Hoffnungen der Aussiedler sowie von den Gefahren, denen diese sich aussetzen, wenn sie sich den Schleppern ausliefern, und von der Bereicherung der Schlepper am Elend der Aussiedler.

Darüber hinaus wird aber auch die persönliche Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn geschildert. Der Vater schwankt in diesem Vater-Sohn-Konflikt zwischen Vaterliebe und Lieblosigkeit. Der Sohn muss den Wandel von geradezu göttlicher Verehrung des Vaters zum Einsturz dieses Vorbildes durchmachen.
Damien Volland gelingt es als Kapitän Grove, dem Publikum den inneren Kampf seiner väterlichen Figur vor Augen zu führen. Der Elftklässler zeigt dem Publikum, wie der Mann äußerlich durch den Krieg verroht wurde, innerlich aber doch mit erheblichen Gewissensbissen zu kämpfen hat und diese Skrupel durch Scheinlegitimationen und Alkoholkonsum zu bewältigen versucht – eine bewundernswerte schauspielerische Leistung des Sechzehnjährigen.
Das Zusammentreffen mit seinem Sohn Axel – beeindruckend dargestellt von der Elftklässlerin Samira Mezger – bewirkt bei Kapitän Grove eine beginnende moralische Umkehr, die jedoch letztendlich durch das naive Handeln Axels verhindert wird. Axel ist durch das autoritäre Auftreten seines Vaters, dessen Kriegsverherrlichung sowie dessen sozialdarwinistische Denkmuster derart abgestoßen, dass er sich von seinem Vater zurückzieht. Das tragische Ende der Geschichte nimmt damit seinen Lauf …
Bereichert wird die Inszenierung zudem durch Rebekka Hegeler als Steuermann Bengtsen. Die Siebtklässlerin schafft es, einen egoistischen, in Schwarz-weiß-Kategorien denkenden und skrupellosen Mann zu verkörpern, der hauptsächlich auf seinen finanziellen Vorteil bedacht ist.
Auch die Fünftklässlerin Mathilda Bauermeister beeindruckt in ihrer Rolle des Schiffmaats Krucha, der ebenfalls bemüht ist, aus dem Elend der Auswanderer Kapital zu schlagen.
Ihr Bruder Magnus Bauermeister (Klasse 7) brilliert gleich in zwei kleinen Rollen. Er ist erst der Angestellte eines Heuerbüros und dann ein Matrose auf der Esperanza.
Eine Doppelrolle meistert auch Mara Groesche: Erst steht sie als Wirtin eines Gasthauses auf der Bühne, dann als alter Matrose Podbiak.
Die Sechstklässlerin Jelena Harder konnte sich in der Rolle der Edna in die Herzen des Publikums spielen. Und auch ihre Altersgenossin Marlene Schauer kam beim Publikum als Matrose gut an.
Erwähnt werden sollte auch Esben Hagena, der in seiner Rolle des Aussiedlers Herr Megerlin überzeugen konnte.
Neben den Spielern begeisterten auch die Musik, das Licht und das Bühnenbild. Die Musik wurde von Niklas Kremer extra für das Theaterstück geschrieben. Sie ist zauberhaft und ganz auf die Bedürfnisse der Theatergruppe abgestimmt. Das Licht geht die gesamte Spielzeit von fast 100 Minuten nicht ein einziges Mal aus – eine beeindruckende Konzentrationsleistung des Ensembles, das größtenteils ununterbrochen auf der Bühne steht. Und das Bühnenbild suggeriert mit einem Arrangement von Podesten ein richtiges Schiff auf der Bühne – ein echter Augenschmaus.
Die Theatergruppe der AVS Itzehoe ist für 5 Tage aus dem hohen Norden angereist, um ihr ehemaliges Mitglied Niklas Kremer mit einem Gastspiel in seinem derzeitigen Wohnort zu beehren. Ute Timmermann, die Leiterin der Theatergruppe, erzählt von den Schwierigkeiten, die das Gastspiel mit sich bringt: „In Itzehoe haben wir eine Bühne, die zwei Meter breiter ist. Daher konnten wir den Bug unseres Schiffes hier in Würzburg nicht aufbauen. Alle Szenen, die dort spielen, müssen jetzt irgendwo anders spielen. Auch die beiden Pfosten stören den gewohnten Ablauf ein wenig . sind dafür aber sehr dekorativ. Und das Bühnenportal ist in Itzehoe einen Meter vierzig höher. Deswegen sind die Podeste hier 40 cm niedriger als in Itzehoe. Glücklicherweise können wir die fehlende Podesthöhe durch den Unterbühnenraum ausgleichen. Das eröffnet uns hier ganz neue Spielmöglichkeiten – insbesondere auch durch die Klappe im Bühnenboden. Die Umstellung verlangt aber insbesondere den kleineren Rollen viel Anpassungsvermögen ab. Die Spieler und Spielerinnen müssen sich für viele der 30 Szenen ganz neue Positionen merken.“ Diese Leistung erbringt die 10-köpfige Theatergruppe scheinbar mit Leichtigkeit.
Weniger leicht sind einige Sätze der Schiffsmannschaft für die Zuschauer zu verdauen. Da werden hilflose Menschen als „Unrat“ oder „Abschaum“ bezeichnet und der Krieg wird als spannend dargestellt. „Ohne Feind ist das nur eine halbe Welt.“ verkündet der Vater Grove seinem Sohn Axel – und das Publikum bekommt eine Gänsehaut.

Regie, Bühnenfassung und Bühnenbild: Ute Timmermann
Aufführungsorte: Aula 1 der AVS Itzehoe, Theater am Neunerplatz in Würzburg

Mit “Krabat” – nach dem Jugendbuch von Ottfried Preußler in einer Bühnenfassung nach Nina Achminow – präsentiert die Theatergruppe der Auguste Viktoria Schule Itzehoe ein Theaterspektakel vom Feinsten.
Krabat (anfangs gespielt von Mathilda Bauermeister, später von Rebekka Hegeler) zieht als Waisenkind mit einer Gruppe Betteljungen von Dorf zu Dorf, als er plötzlich Raben sprechen hört, die ihn zur Mühle am Koselbruch locken wollen. Neugierig folgt Krabat den Raben. In der Mühle am Koselbruch trifft er auf den Meister (dargestellt von Jelena Harder), der ihn als Lehrjungen einstellt. Auf der Mühle lernt Krabat weitere Müllersburschen kennen: Tonda (Aaron Setzke), Juro (Magnus Bauermeister), Lyschko ( Marlene Schauer), Petar (Esther Großklaus), Andrusch (Jannike Mohr), Staschko (Sontje Behm) und später auch noch Lobosch (Diana Grishchenko) und Steephan (Nala Vollstedt).
Bald bemerkt Krabat, dass es auf der Mühle nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Mühlenbewohner können zaubern! Was aber noch schwerwiegender ist: alle Müllersburschen geraten alljährlich in Lebensgefahr!
Bei seinen Abenteuern trifft Krabat auch auf den Gevatter (dargestellt von Ela Sisman), zwei Händler (gespielt von Nala Vollstedt und Sontje Behm) sowie ein Dorfmädchen, dessen Namen er nicht kennt. Er bezeichnet sie als „die Kantorka“, weil sie in der Osternacht die Vorsängerin war (gespielt von Mara Groeschke).
Was geht auf der Mühle am Koselbruch vor sich? Und wie kann Krabat sich und die anderen Müllersburschen retten?
Regie: Damien Volland, Ute Timmermann
Musik: Niklas Kremer
Aufführungsorte: Aula 2 der AVS Itzehoe, Theater am Neunerplatz Würzburg

Die Theatergruppe der Auguste Viktoria Schule Itzehoe zeigt ihre Produktion „Peer, Gwen und die verlorenen Kinder“. Das Stück wurde von der Schülerin Rebekka Hegeler geschrieben (damals Klasse 8) und ist an die bekannte Peter-Pan-Geschichte angelehnt: Die Greisin Gwen (gespielt von Mathilda Bauermeister) und die betagte Fee Tinker (gespielt von Johanna Hegeler) erzählen von Gwens Jugend, als Gwen (dargestellt von Mara Gröschke) mit ihren Geschwistern Mick und Jonna (gespielt von Ole Paulsen und Marte Mevert) von einem Unbekannten namens Peer (Magnus Bauermeister) in die fiktive Welt „Nimmerland“ gebracht wurden. Dort lebten außer Peers Bande (gespielt von Helen Bell, Thjorven Schütz, Madita Siewert und Hendrik Weber Jasso) auch Indigene (Nala Vollstedt, Aaron Setzke und Helene Duwe), Feen (Carolin Hellfeuer, Luise Michelsen, Olivia Hildermann und Emelie Dias) und Piraten (Marlene Schauer, Jelena Harder, Jannike Mohr). Gwen und ihre Geschwister erlebten auf Nimmerland viel Freundschaft, aber es drohten ihnen auch einige Gefahren …
Regie: Johannes Weber-Jasso, Ute Timmermann
Aufführungsorte: Aula 2 der AVS Itzehoe, Theater am Neunerplatz in Würzburg, Boulervardtheater Bremen
Mit “Peer, Geen und die verlorenen Kinder” durften wir das Land Schleswig-Holstein beim Bundeswettbewerb “Schultheater der Länder” in Bremen vertreten.
Wir hatten viel Spaß und konnten uns viele andere Schultheater-Produktionen ansehen.


Aus dem Kriminalroman “Die blaue Hand” von Edgar Wallace hat die Theatergruppe an der AVS in Itzehoe ein kurzweiliges Bühnenstück gezaubert: Vor 20 Jahren verschwand die Millionenerbin Dorothy Danton – im Alter von nur einem Jahr. Nun beschäftigt sich Jim Steele (dargestellt von Ole Paulsen) mit dem Fall, ein Gehilfe des Londoner Staranwalts Septimus Salter (gespielt von Hendrik Weber Jasso).
Jim möchte irgendwie verhindern, dass der unsympathische Digby Groat (dargestellt von Thjorven Schultz) besagte Millionen über seine Mutter Jane Groat (in Szene gesetzt von Marte Mevert) erbt, die die Schwester von Dorothys Vater war. Digby Groat ist Chemiker und Arzt. Er hat offensichtliches Vergnügen daran, in seinem Laboratorium grausame Versuche an Tieren durchzuführen. Seine medizinischen Kenntnisse nutzt er, um seine an Kleptomanie erkrankte Mutter so willenlos zu machen, dass sie sich seinen Wünschen meistens fügt. Zudem ist Digby Groat Chef der kriminellen Geheimorganisation „Bande der 13“, die unter anderem Banken ausraubt.
Jims einundzwanzigjährige Freundin Eunice Welldon (verkörpert von Emelie Dias), die von diesen kriminellen und grausamen Machenschaften nichts weiß, hat gerade eine Stellung im Haushalt von Digby Groat angenommen. Sie soll angeblich seiner Mutter als Sekretärin zur Hand gehen. Aber Digby hat sie aus einem anderen Grund in sein Haus geholt.
Eunice findet schon in der ersten Nacht eine Karte auf ihrem Nachttisch: sie soll zu ihrer eigenen Sicherheit das Haus so schnell wie möglich wieder verlassen. Eine anonyme Warnung! Unterzeichnet mit dem Symbol einer blauen Hand …
In weiteren Rollen auf, hinter und neben der Bühne: Florian Barath, Helen Bell, Helene Duwe, Mara Groeschke, Jelena Harder, Johanna Hegeler, Carolin Hellfeuer, Julius Holzfeind, Luise Michelsen, Marlene Schauer, Aaron Setzke, Madita Siewert, Roman Tsvetkov, Nala Vollstedt, Johannes Weber Jasso
Regie: Mara Groeschke, Ute Timmermann
Spielorte: Aula 2 der AVS Itzehoe (und Theaterfahrt nach Würzburg)
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