Lernerfolgsschule

Für den Unterricht und das Miteinander an der AVS arbeiten wir mit Methoden, die es allen SchülerInnen ermöglichen, sich nach den eigenen Fähigkeiten frei zu entwickeln.

Das macht die besondere Atmosphäre unserer Schule aus, die die Voraussetzung schafft für ein erfolgreiches und zukunftsorientiertes Lernen.

Wir haben seit vielen Jahren gute Erfahrungen mit dem Programm „Lions Quest“ machen können, das die Klassenleitungen der 5. Klassen an den ersten Tagen nach der Einschulung anwenden, um den Kindern das Ankommen an der neuen Schule und das Kennenlernen der neuen Klassenkameraden, die aus vielen verschiedenen Grundschulen kommen, zu erleichtern. Das soziale Klima in den neuen Klassen wird dadurch nachhaltig positiv beeinflusst.
Im Mittelpunkt des Unterrichts mit „Lions Quest“ steht die planvolle Förderung der sozialen Kompetenzen von SchülerInnen. Diese werden nachhaltig dabei unterstützt, ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Fähigkeiten zu stärken, Kontakte und positive Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, Konflikt- und Risikosituationen in ihrem Alltag angemessen zu begegnen und konstruktive Lösungen für Probleme, die gerade die Pubertät gehäuft mit sich bringt, zu finden. Gleichzeitig möchte der Unterricht mit diesem Programm jungen Menschen Orientierung beim Aufbau eines eigenen, sozial eingebundenen Wertesystems anbieten.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.lions-quest.de/erwachsenwerden.html

Keine Angst vor LRS / LRS erfolgreich in den Griff bekommen!

LRS?

– Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten?
– Lese-Rechtschreib-Störung?
– Lese-Rechtschreib-Schwäche oder Legasthenie? (richtig)

Die Verunsicherung, wenn es um das Thema LRS geht, ist schon in Punkto Begrifflichkeit groß. Oft herrschen bei betroffenen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern eine große Rat-und Orientierungs-losigkeit. Das soll sich ändern!

Wir an der AVS bieten betroffenen Schülerinnen und Schülern ganz konkrete Hilfestellung an:

Ausgehend von der Annahme, dass die Rahmenbedingungen für Lernen einen entscheidenden Einfluss auf die Lernerfolge haben, bieten wir in der Lernwerkstatt verschiedene Möglichkeiten:

Zum einen werden Techniken vermittelt, um „den Kopf frei zu bekommen“, zum anderen stellen wir Übungsmaterial zur Verfügung. D.h. wir kombinieren strukturiertes Lernen der Rechtschreibung und deren Grundlagen nach dem LRS-Programm von Uta Livonius mit psychomotorischen und ergothera-peutischen Ansätzen. Lern -und Konzentrationsspiele fördern dabei die kognitive Entwicklung sowie die Lern-und Konzentrationsfähigkeit der Kinder.
Auf diese Weise bildet sich das Fundament sowohl für eine positive Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler als auch für deren Lernerfolg, denn davon sind wir an der AVS überzeugt: Jedes Kind kann lernen, richtig zu schreiben!

Alles, was man übt, wird besser!

(Sprechen Sie uns an! – Anne Christiansen und Christiana Göbel)

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Die Förderung besonders begabter und interessierter Schülerinnen und Schüler kann an unserer Schule im Rahmen des Landesprogrammes Enrichment stattfinden. Über die Aufnahme in dieses Programm entscheidet i. d. R. die Zeugniskonferenz. Für die Teilnahme an den Enrichmentkursen, die zusätzlich zum Unterricht zwischen den Herbst- und Osterferien stattfinden, werden pro Semester 50 € fällig. Das Kursangebot vertieft Themen der Naturwissenschaft und Technik, der Wirtschaft und bietet manchmal auch Sprachen an, die sich im normalen Angebot der Schulen nicht wieder finden, wie z. B. Chinesisch. Ferner ist auch die Meldung zur Teilnahme an Junior-Akademien möglich.
Weitere Informationen hierzu erteilt Frau Wykowski.

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Aufeinander zugehen und voneinander lernen sind die Grundlagen der seit etwa 20 Jahren laufenden Kooperation der Auguste Viktoria Schule und der Steinburg Schule in Itzehoe. Lange bevor der Begriff in der öffentlichen und politischen Debatte aufgegriffen wurde, ist der Inklusionsgedanke hier bereits angekommen.

Dass Kinder mit körperlicher und geistiger Behinderung das Leben der gesunden Schülerinnen und Schüler bereichern können, war der Grundgedanke, als Frauke Looft vor über 20 Jahren das Kooperationsprojekt ins Leben rief.

Ziel der Zusammenarbeit beider Schulen ist es, den Gymnasiasten im Umgang mit den Schülerinnen und Schülern der Förderschule Berührungsängste zu nehmen und sie für die besonderen Bedürfnisse dieser jungen Menschen zu sensibilisieren. Die Schüler/innen der Steinburg-Schule sollen eine ehrliche Wertschätzung erfahren und sich als wichtigen Teil unserer Gesellschaft „mittendrin“ und nicht fernab der anderen Schulen fühlen.

Dies zu fördern und die Scheu und Zurückhaltung gegenüber Menschen mit Behinderungen zu verkleinern, ist das Ziel der gelebten Inklusion an der AVS. Seit Beginn der Kooperation besuchen Klassen der Stufen 5 und 6 der AVS im Laufe der Orientierungsstufenzeit die Steinburg- Schule und im Gegenzug die Kinder des Förderzentrums das Gymnasium. Mit den Jahren ist aus dem „vorsichtigen Herantasten“ von beiden Seiten eine Freundschaft gewachsen, die durch weitere Aktivitäten immer intensiver gelebt wird.

Dass dies sehr gut funktioniert und für beide Seiten einen großen Lernerfolg und Mehrwert bietet, zeigt ein kleiner Rück- bzw. Ausblick:

Während einiger Projektwochen (2012-2016) wurden gemeinsame Kunstprojekte beider Schulen angeboten, in dem die Schüler/innen unter Anleitung von Künstlerinnen der Region ausdrucksstarke und farbenfrohe, ganz besondere Bilder auf Leinwänden malten – gemeinsam. Einigen Gymnasiasten ermöglichte der freie Geist der Steinburg-Schüler/innen einen neuen Zugang zur eigenen Kreativität. Einige der entstandenen Bilder wurden im Herbst 2012 im Kieler Landtag ausgestellt und gegen Spende  verkauft oder auf Schulfesten versteigert.

Gemeinsam entwickelte Skulpturen machen in beiden Schulen den Inklusionsgedanken präsent. 

Auch andere Projekte ermöglichten ein gemeinsames Arbeiten, ein „aufeinander zugehen“, so wurde getöpfert, die Kunst des Trommelns gelernt, gemeinsam gekocht und gegessen, Sport getrieben oder der Breitenburger Wald erkundet. Auch außerhalb der Vorhabenwochen wurden gemeinsame Projekte mit großer Begeisterung realisiert:

„Gemeinsam in einem Boot“ erlebten etwa 30 Schülerinnen und Schüler beider Schulen den Barmstedter See bei einem Ausflug, der im Juni 2014 bei bestem Sommerwetter stattfand.

Bei sportlichen Veranstaltungen wie etwa dem Störlauf starteten 2015 erstmalig Schüler/innen der Steinburg-Schule gemeinsam mit Schülern der AVS. Auch bei AOK-Läufen gingen Schülerinnen und Schüler beider Schulen gemeinsam an den Start – mit Erfolg! Nicht die Zeiten waren entscheidend, sondern einzig und allein das Motto „Gemeinsam ins Ziel“.

Auch in Zukunft wollen wir „aufeinander zugehen“. So ist für das Frühjahr 2018 ein gemeinsames Zirkusprojekt geplant. Schüler aus der Orientierungsstufe werden gemeinsam mit den Steinburger Schüler/innen kleinere Zirkusnummern einstudieren und präsentieren. Allen Kindern soll ermöglicht werden, spielerisch aufeinander zuzugehen und voneinander zu lernen. Um dies zu erreichen, bieten wir ein Projekt an, das die Heranwachsenden aus den offensichtlichen Lehr-Lern-Situationen im Unterricht herausnimmt und fördern Begegnungen in einer zwanglosen Umgebung. Dabei wird vor allem auf ein Miteinander geachtet, das jeden bzw. jede in ihren oder seinen individuellen Fähigkeiten stärkt und fördert. Gemeinsam aktiv werden und Spaß haben, lachen und albern sein, aber auch etwas Großes zusammen erschaffen und zu präsentieren wird für Schüler/innen beider Schulen eine besondere Erfahrung werden.

„aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander umzugehen“

Clemens Bittlinger

Wartezeiten auf ein Projekt, Stundenausfall oder unglückliche Busfahrzeiten führen leider immer wieder dazu, dass ihr Zeit überbrücken müsst.

  • Von Montag – Donnerstag stehen einzelne Klassenräume, die in den Stunden nicht genutzt werden, als Aufenthaltsraum zur Verfügung. Dort könnt ihr eure Hausaufgaben erledigen, euch mit euren Freunden unterhalten oder aus der Lernwerkstatt Spiele (Tabu, Uno, Wissenquizze und viele andere Gesellschaftsspiele) ausleihen, die ihr im jeweiligen Aufenthaltsraum nutzen könnt. So kommt keine Langeweile auf!
  • Ältere SchülerInnen sind als Ansprechpartner und Aufsicht anwesend. Die Räume und die Namen der BetreuerInnen sind jeweils im OGTS-Schaukasten zu finden.

Lernwerkstatt

Unsere Lernwerkstatt bietet umfassende Möglichkeiten der Förderung und individuellen Unterstützung mit neuen Materialien und engagierten Lehrkräften.

Angebot:

  • Montags bis donnerstags können Schülerinnen und Schüler jeweils in der 5. und 6. Stunde in allen Fächern unter Hilfestellung der jeweiligen Fachlehrer Material zum Fordern und zum Fördern nutzen.
  • Die Teilnahme ist für unsere Schülerinnen und Schüler kostenlos.
  • Ihr könnt für ein paar Stunden, für ein Halbjahr oder ein ganzes Schuljahr kommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich (aber möglich) und wir freuen uns über jeden neuen Lernwerkstattbesucher.

Ablauf:

  • Die betreuenden Lehrkräfte erstellen mit euch und euren Fachlehrkräften einen Vorhabenplan. Darin werden Ziele festgelegt, was ihr gern wiederholen oder vertiefen wollt.
  • Wir haben für alle Fächer Material zum Üben, Unterrichtsbücher sowie Computer und Tablets zum Arbeiten vorrätig. Ihr könnt auch eigenes Material mitbringen.
  • Jedem Schüler steht eine eigene Schublade in der Lernwerkstatt zur Verfügung, in der ihr eure Materialien lagern könnt.
  • Die Gruppen sind viel kleiner als in einer Schulklasse, so dass die Lernwerkstattlehrer viel mehr Zeit für jeden einzelnen Lerner haben.

Besonderheiten:

  • Ein Team aus speziell fortgebildeten Lehrkräften arbeitet mit den betreffenden SchülerInnen einmal wöchentlich verbindlich mithilfe eines innovativen LRSTrainingsprogramms.
  • Ein Stundenplan für die jeweiligen Fächer und betreuenden Lehrkräfte ist an der Tür der Lernwerkstatt und im OGTS-Schaukasten einzusehen.
  • Ihr dürft natürlich auch gerne kommen, um eure Hausaufgaben zu erledigen.

Melden Sie sich bei Fragen gern bei Frau Gruitrooy und dem Lernwerkstatt-Team.

Die Klassen der 5., 6. und 7. Jahrgangsstufe werden zweimal in der Woche jeweils in einer Stunde in zwei Gruppen geteilt.
Diese Gruppen werden im Wechsel parallel in zwei Fächern (D/E, M/E oder M/D) von ihren Fachlehrern unterrichtet. Beispielsweise findet so statt einer Stunde Englisch und einer Stunde Deutsch mit jeweils 28 SchülerInnen zweimal eine Stunde Englisch und zweimal eine Stunde Deutsch mit jeweils 14 Teilnehmern statt; es kann also wesentlich intensiver gearbeitet werden.

Die AVS arbeitet eng mit verschiedenen außerschulischen  Institutionen zusammen, um bei den Schülerinnen und Schülern den Blick auch für die gesellschaftliche Realität zu schärfen. So findet in der Orientierungsstufe regelmäßig ein Austausch mit der Steinburgschule (Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung) statt.

Unsere Schule nimmt an dem Präventionsprogramm „Be smart, don’t start“ gegen das Rauchen teil und arbeitet in der Mittelstufe zur Drogenprävention, wobei sie vom Gesundheitsamt unterstützt wird.

Für die höheren Klassen werden neben fachspezifischen Exkursionen auch Veran­stal­tungen wie der Schuldnerberatung, Pro Familia (Verhütung/AIDS-Prävention), externer Vereine/Verbände und Gesprächskreise angeboten, in denen es um die Auseinander­setzung mit gesell­schaftlich relevanten Themen geht.

Kooperationen u.a. mit ortsansässigen Betrieben (z.B. Holcim, Stadtwerke) und dem IZET (Summer Science School) versetzen die Schülerinnen und Schüler in die Lage, sich frühzeitig mit der beruflichen Realität auseinanderzusetzen und über eine berufliche Orientierung nachzudenken.

Überdies werden gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Themen auch durch die Einladung von externen ReferentInnen vertieft.

Schulsozialarbeit an der Auguste Viktoria Schule

Brenda M. Feuerschütz-Peñaranda, Diplom-Soziologin

Seit Mai 2017 ist Brenda M. Feuerschütz-Peñaranda Schulsozialarbeiterin an der Auguste Viktoria Schule. Die ausgebildete Stand Up-Trainerin, Moderatorin für Kinder- und  Jugendpartizipation, Mediatorin und Anti-Gewalt-Trainerin ist Ansprechpartnerin für SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen.

Brenda M. Feuerschütz-Peñaranda hilft bei allen Problemen und Fragestellungen, die eine erfolgreiche Teilnahme am Schulunterricht erschweren. Besonders wichtig ist ihr dabei die wertschätzende Interaktion mit allen Beteiligten. Dazu gehört selbstverständlich auch der vertrauliche Umgang mit Informationen.

Zu den Aufgaben und Angeboten zählen:

 Unterstützung bei der Persönlichkeits- und Potenzialentwicklung

  • Beratung und Unterstützung von Lehrern in allen sozialpädagogischen Fragen
  • Beratung und Unterstützung von Eltern in Erziehungsfragen
  • Einzelfallhilfe: Beratung, Begleitung und Förderung von Schülern bei persönlichen, sozialen oder schulischen Problemen
  • Zusammenarbeit mit Schulleitung, Lehrern, Eltern und außerschulischen Institutionen
  • Förderung der Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Sozialverhalten und Konfliktbewältigung.

 

Brenda M. Feuerschütz-Peñaranda ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

 

Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag nach Vereinbarung

Telefon:  0172 – 71 82 102

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