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Schulchronik

Die Auguste Viktoria-Schule wurde 1904 als öffentliche Schule für Mädchen gegründet, geleitetet von dem niederdeutschen Dichter und Pädagogen Johann-Hinrich Fehrs, der zuvor eine private kleine Familienschule betrieben hatte. „Die höhere Mädchenschule ist eine Schulanstalt der Stadtgemeinde Itzehoe.“

Nach überstandenem Weltkrieg und den darauf folgenden entbehrungsreichen Jahren konnte man ab 1928 an der AVS die Allgemeine Hochschulreife erwerben. Die Zeit des Nationalismus brachte nicht nur Veränderung in die Lehrpläne, sondern auch in den Tagesablauf der Schülerinnen, die sich z.B. im BDM engagierten.

Nach Kriegsende strömten viele Flüchtlinge nach Norddeutschland und viele Schülerinnen, aber auch Lehrer und Lehrerinnen aus den ehemaligen Ostgebieten besuchten die Schule.
Theater-Aufführungen und musikalische Aufführungen standen jetzt ganz im Focus – auch des öffentlichen Interesses und sind auch heute noch wichtig, neben den modernen Medien, wie dem der Video-AG, die auf zahlreiche Prämierungen schauen darf.

1971 wurde mit der Koedukation eine weitere neue Phase begonnen, der in den 90ziger-Jahren die Eröffnung des bilingualen Zweiges folgte. Parallel dazu hat sich die AVS aber auch im IT- und Ökonomiebereich platziert, dokumentiert durch die Vielzahl an Preisen, die gewonnen wurden.

Weitere Profilmerkmale sind die Leistungskurse in Kunst und Sport sowie die rege Austauschtätigkeit der Schule zu Partnerschulen in den USA und Russland.
 
Das Schuljahr 2008/09 stellt eine weitere neue Herausforderung mit der Umsetzung von G8 und Profiloberstufe dar. Soziales Engagement wird – vielleicht ein Erbe der ehemaligen Mädchenschule – nach wie vor groß an der AVS geschrieben. Die Schule soll ein lebendiger Raum des Lernens sein. Das städtische Gymnasium fühlt sich bei allen aktuellen und pädagogischen Herausforderung seiner Tradition verpflichtet.
 
Itzehoe, 14.05.08
Sigrun Schmidt - Schulkoordinatorin