Roberta kommt

Roberta kommt

„Roberta!? Was soll das sein?“, fragten einige Schülerinnen und Schüler aus den Forscherklassen 06c und 06d ihre Klassenlehrerinnen Frau Röper und Frau Kriech, als diese von der Einladung an die AVS berichteten.

Spätestens als die Studenten der TU Harburg ihre mitgebrachten Kästen im großen Computerraum der AVS auspackten, wurde klar, worum sich die Vormittage für die Klassen drehen sollten. Viele verschiedene Lego®steine, einen kleinen Computer, Sensoren und diverse bewegliche Teile, Rollen und Ketten oder Beine befanden sich dort drin. Mit dem Inhalt der Kästen sollten kleine, programmierbare Roboter gebaut werden!

Schnell wurden die Steine zusammengebaut und mit dem Steuerungsmodul verkabelt. Wer konnte, durfte „seinen“ Roboter noch mit individuellen Anbauten verschönern. Nach einer kurzen Einführung in die Programmiersprache Legomind Storms® ging es zügig an die schuleigenen PCsund die Roboter „Helga“, „Günther“ und „Malle2000“ und wie sie alle hießen, wurden zum Leben erweckt. Sie lernten geradeaus fahren oder laufen, erste Links- und Rechtskurven sowie Drehungen und mittels Sensoren z. B. Richtungen zu wechseln. Währenddessen dudelte aus den verbauten Lautsprechern „Freude schöner Götterfunken…“ in Endlosschleife oder ein freudiges „Hey, guckt mal, unserer kann jetzt auch nach links fahren!“, waren im Computerraum zu hören.

Als am Ende des Workshops alle ihre Roboter vorgestellt hatten, waren sich die Schülerinnen und Schüler einig: „Wie schade, das war viel zu kurz! Wir wollten doch noch…!“

Das Roberta-Projekt wurde ursprünglich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammen mit dem Fraunhofer Institut ins Leben gerufen. Für den Robotikunterricht in Schulen entwickelt, sollen insbesondere die Interessen von Mädchen geweckt werden.

An den beiden Vormittagen an der AVS ist es den Studenten der Universität Harburg auf jeden Fall gelungen, bei allen Teilnehmern Interesse für Technik und Informatik zu wecken!

Sabine Kriech, November 2019

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